Hoffentlich konntest du die Ferien zum Durchatmen nutzen und bist voller neuer Kraft! Unser letzter gemeinsamer Gottesdienst liegt schon knapp eineinhalb Jahre zurück. Eine viel zu lange Zeit! Herr Dressel und ich vermissen die Gemeinschaft mit euch und die einzelnen Schuletappen, die wir normalerweise miteinander feiern: Schulanfang, Weihnachten, Ostern und Schulende.

An Pfingsten freuen wir uns immer über zwei Wochen Ferien, doch einen Schulgottesdienst gibt es zu diesem Fest nicht. Was ist überhaupt an Pfingsten passiert?

Pfingsten wird 50 Tage nach Ostern gefeiert, also nach Jesu Tod und Auferstehung. Die Freunde von Jesus waren traurig darüber, dass Jesus nicht mehr bei ihnen war. Sie haben sich in einem Haus versammelt, Frauen und Männer, um miteinander zu essen, zu reden, sich zu trösten und Mut zu machen. Da fegte plötzlich ein Brausen, ein Wind durch das Haus der Männer und Frauen und über ihren Köpfen erschienen Flammen. Die Menschen wurden erfüllt mit dem Heiligen Geist, so steht es in der Bibel. Er ist die unsichtbare Kraft zwischen Gott und den Menschen. Der Heilige Geist ist wie ein Tröster für die Freunde Jesu gewesen, denn nach diesem Erlebnis haben sie den Mut gefasst und sind auf die Straßen gegangen, um von Jesus zu erzählen. Sie sprachen voller Begeisterung – die Trauer war wie „weggeblasen“, die Männer und Frauen spürten Hoffnung.

Im Moment komme ich mir manchmal so vor, wie eine traurige Jüngerin, die mittlerweile „coronamüde“ ist. Die Regeln schränken sehr unser Leben ein und machen mich oftmals traurig und mutlos. Ich vermisse Menschen und Aktivitäten, die für mich früher selbstverständlich waren. Doch Pfingsten erinnert mich dieses Jahr ganz besonders daran, dass es eine unsichtbare Kraft gibt, die Gutes bewirkt, die Hoffnung schenkt, die tröstet und Mut macht – eine unsichtbare Kraft zwischen Gott und den Menschen. Besonders in dieser langandauernden schwierigen Zeit braucht es vielleicht manchmal ein offenes Auge für Momente, die das Herz erfüllen.

Einige von euch haben vor den Ferien ihre Hoffnungsmomente aus den letzten Tagen/Wochen/Monaten aufgeschrieben. Momente, die Kraft, Mut und Hoffnung schenken!

Wenn ihr wieder in die Schule kommt, werden eure Hoffnungsmomente dort hängen, um daran zu erinnern: In dieser schwierigen Zeit ist sie da – eine unsichtbare Kraft – die uns Gemeinschaft schenkt und Mut machen will!

Wir freuen uns auf euch!

Herr Dressel und Frau Musil

 

 

   

 

 

   

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